Diözesanvorstand

Wahl des neuen Diözesanvorstands des KDFB am 23.06.12:

 

Foto:Karin Lutz-Efinger
(untere Reihevon links) Patricia Deertz, Margarete Willburger, Annette Ruck, Gabriele Merk
(obere Reihe von links) Ulrike Rix, Hildegard Lang, Elisabeth Schädel, Irmgard Widmayer, Gabi Ilg 
 

 

KDFB-Vorstandswahlen in Untermarchtal -  Ein starkes Netzwerk

Untermarchtal, 23.6.2012 - Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat für die kommenden vier Jahre sein Vorstands-team neu gewählt. Zur Diözesanvorsitzenden wiedergewählt wurde die Stuttgarterin Annette Ruck, ihre Stellvertreterin ist erneut Margarete Willburger aus Ra-vensburg. Schatzmeisterin ist Patricia Deertz, Schriftführerin Gabriele Merk. Zu Beisitzerinnen wählten die Delegierten aus 165 KDFB-Zweigvereinen Gabi Ilg, Hildegard Lang, Ulrike Rix, Elisabeth Schädel und Irmtraud Widmayer. Spirituelle Erfahrungsräume für Frauen, Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Beruf, neue Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten im „Web 2.0“, der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf das Ehrenamt: Mit einem breiten Themenspektrum hat sich der Verband für die Zukunft aufgestellt. Die Mischung aus gesellschaftspolitischen und spirituellen Angeboten soll nicht nur langjährige Mitgliedsfrauen sondern auch jüngere Frauen qualifizieren und ihnen Mut machen, sich in Kirche und Gesellschaft einzubringen. „Wir müssen noch mehr Frauen in politische Ämter bekommen“, betonte deshalb die neu ge-wählte Diözesanvorsitzende Annette Ruck in Untermarchtal.

Neben dem Augenmerk auf einer guten Mitgliederbindung und Mitgliederwerbung hat der Verband aber auch die suchenden, zweifelnden, geschiedenen Frauen im Blick.  Annette Ruck: „Wir wollen weiterhin verlässliche Gesprächspartnerinnen sein. Für Frauen mit Anliegen in und mit der Kirche, mit Religiosität und all den Fragen dazu.“

Als generationenübergreifende Gemeinschaft steht der KDFB traditionell auch an der Seite der älteren Frauen. Der Frauenbund machte sich kürzlich zusammen mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in einer Unterschriftenaktion für mehr Rentengerechtigkeit und Anerkennung von  Erziehungszeiten stark. Mehr als 80 000 Stimmen konnten inzwischen der Bundesregierung überreicht werden.

Auch kirchlich ist der katholische Frauenverband weiter in Aufbruchsstimmung: Vor einiger Zeit forderte der Verband beim „Tag der Diakonin“ erneut den kirchlich anerkannten Diakonat der Frau.  Der KDFB wirkt nicht nur als katholischer Verband in die Öffentlichkeit hinein, sondern ist auch in vielen kirchlichen Gremien wie Diözesanrat und Frauenkommission vertreten. Dort, wo Wünsche nach Veränderungen in der Kirche artikuliert werden können. Annette Ruck: „Wir treten für unsere Kirche ein - wir wollen einen gerechten Platz und weiterhin dabei sein. Austreten ist nicht unser Thema.“

Redaktion: Karin Lutz-Efinger